Smartfoto manuell

Ich bin immer wie­der ange­tan von der Mög­lich­keit, das Smart­pho­ne wie eine Kame­ra zu ver­wen­den. Bei mei­nem Gerät, dem Gala­xy A50, bedeu­tet dies: ISO-Wert, Weiß­ab­gleich, Belich­tungs­kor­rek­tur und Mess­be­reich sind manu­ell ein­stell­bar. Das Bild wur­de in der vol­len Mit­tags­son­ne bei unbe­wölk­tem Him­mel auf­ge­nom­men und war im Schnapp­schuss­mo­dus über­haupt nicht zu gebrau­chen. Auf eine Nach­be­ar­bei­tung wur­de hier ver­zich­tet. Gera­de das etwas dunk­le Ergeb­nis gefällt mir.

Unschärfe


Man­che Fotos haben gera­de durch eine gewis­se Unschär­fe ihren ganz spe­zi­el­len Charme. Beim vor­lie­gen­den Bild war dies jedoch kei­nes­falls beab­sich­tigt son­dern ergab sich durch die wirk­lich hef­ti­gen Sturm­bö­en, die einen fes­ten Stand nahe­zu unmög­lich mach­ten. Auf der ande­ren Sei­te war da noch der auf­ge­wir­bel­te Sand, der wie ein Schlei­er wirk­te und die Auf­nah­me eher nach Schnee­sturm aus­se­hen lässt. Mit ein Grund, war­um ich das Foto ohne Far­be aus­ge­ge­ben habe. So konn­te ich den Effekt noch etwas ver­stär­ken.

In der Kälte


So sehr ich die kom­pak­ten Maße mei­ner Sony auch mag: Bei Außen­auf­nah­men im Win­ter grei­fe ich doch immer wie­der ger­ne auf ein grö­ße­res Modell zurück. Alle wich­ti­gen Bedien­tei­le sind mit Hand­schu­hen bes­ser erreich­bar und die Kame­ra liegt ein­fach siche­rer in der Hand. Beim dies­jäh­ri­gen Kurz­trip über Fasching, mit hef­ti­gen Sturm­bö­en sowie Regen von vorn, wäre viel­leicht sogar noch eine Schutz­hül­le für die Spie­gel­re­flex sinn­voll gewe­sen. Der auf­ge­wir­bel­te Sand auf Bor­kum wirk­te zumin­dest im Gesicht wie Schmir­gel­pa­pier. Kei­ne Ahnung, was das im schlimms­ten Fall mit der Kame­ra anstel­len kann, auch wenn der Her­stel­ler sei­ne Pro­duk­te mit einem gewis­sen Staub- und Näs­se­schutz­ver­spre­chen ver­kauft.

Beine hoch


Von Novem­ber bis Janu­ar ist foto­gra­fisch gese­hen bei mir meist nicht viel los. Zwar neh­me ich mir immer wie­der vor, die dunk­le Jah­res­zeit für klei­ne Foto­pro­jek­te in den eige­nen vier Wän­den zu nut­zen, letzt­lich schei­tert dies aber in der Regel an ver­schie­de­nen vor­weih­nacht­li­chen Akti­vi­tä­ten. Macht aber auch nichts. Das Leben ist stres­sig genug. Da wer­de ich mich nicht auch noch vom Hob­by antrei­ben las­sen. Mehr lesen