Defekt


Mei­ne Olym­pus EPL-7 hat mich bis­her noch nicht im Stich gelas­sen. Nun ist es aber soweit: Sie will nicht mehr. Kon­kret hakt es offen­bar am 14-42mm Pan­ca­ke Objek­tiv. Ange­fan­gen hat es, als ich die Kame­ra ein­schal­ten woll­te. Merk­wür­di­ger­wei­se wur­de ein nahe­zu lee­rer Akku ange­zeigt, obwohl bei der letz­ten Benut­zung ein paar Tage zuvor die Ladung noch auf min­des­tens 70 Pro­zent stand. Im aus­ge­schal­te­ten Zustand hat die EPL-7 noch nie Ener­gie ver­lo­ren, wes­halb mich schon das gewun­dert hat. Die Kame­ra hat dann nach dem aktu­el­len Datum gefragt, wel­ches ich umge­hend ein­ge­ge­ben habe. Danach die Kame­ra aus­ge­schal­tet, Akku gegen einen gela­de­nen getauscht und wie­der ein­ge­schal­tet. Alles in Ord­nung. Ab damit in die Tasche und raus auf die Stra­ße zum Ein­läu­ten der Main­zer Fast­nacht Fas­se­nacht um 11:11 Uhr.

Vor Ort dann Fol­gen­des: Kame­ra ein­ge­schal­tet, Objek­tiv fährt aus und pumpt. Dann im Dis­play die Mel­dung: „Objek­tiv ein­ge­fah­ren“. Auch nach wei­te­ren Ver­su­chen die glei­che Mel­dung. Das war’s gewe­sen.

Um zu ver­su­chen das Pro­blem zu besei­ti­gen, habe ich zunächst die Firm­ware der Kame­ra aktua­li­siert. Ergeb­nis: Genau­so wie vor­her. Danach habe ich das Objek­tiv mit Luft aus der Dose aus­ge­bla­sen. Fehl­an­zei­ge. Schmutz war es wohl auch nicht. Im Inter­net habe ich dann eini­ge ähn­li­che Fäl­le gefun­den. Man mut­maßt dort sogar eine geplan­te Obso­le­s­zenz. Inwie­weit das zutrifft, kann ich nicht beur­tei­len. Bleibt wohl nur der Weg zum Ser­vice.

Nicht von dieser Welt


Das kommt dabei her­aus, wenn man die Reg­ler in Ligh­troom mal in die ande­re Rich­tung ver­schiebt. Kon­kret habe ich hier die Ein­stel­lung „Präsenz/Klarkeit“ auf den Wert -100 gestellt. Her­aus­ge­kom­men ist ein Bild, das irgend­wie auch in einen Traum pas­sen könn­te. Wäre viel­leicht ein guter Groß­for­mat­druck.

Klarinetten


Nach lan­ger Zeit wie­der mal ein Foto. Die Zeit rast und man kommt irgend­wie zu nichts. Da ist es wesent­lich schnel­ler, ein Foto auf insta­gram hoch­zu­la­den, obwohl die Mög­lich­kei­ten zur Bild­be­ar­bei­tung in Ligh­troom wesent­lich bes­ser sind. Was soll’s. Hier ein Bild vom letz­ten Floh­markt­be­such im Sep­tem­ber. Im Vor­bei­ge­hen geschos­sen, weil vie­le Stand­be­trei­ber immer ein Rie­sen­ding dar­aus machen, wenn man ihren alten Kram foto­gra­fie­ren will - inklu­si­ve dem Ver­such eines Vor­trags über die DSGVO. Fach­lich meist voll dane­ben, aber Haupt­sa­che man hat was ver­meint­lich Klu­ges raus­ge­hau­en.

Abends am Strand


Noch eine Auf­nah­me aus dem Som­mer­ur­laub. Ich mag die­se Bild­aus­schnit­te oft lie­ber als „her­kömm­li­che“ Fotos. Hier ist es bei­spiels­wei­se die Schrift, die mir bei dem Strand­zelt beson­ders gefal­len hat. Und auch in die­ser Situa­ti­on hat mir die Sony-Sig­ma Kom­bi sehr gehol­fen. Trotz der nicht ganz so opti­ma­len Licht­ver­hält­nis­se ist die Auf­nah­me sehr scharf und ich hät­te die Schrift ohne gro­ßen Qua­li­täts­ver­lust durch­aus noch grö­ßer dar­stel­len kön­nen. Foto­gra­fiert frei Hand mit 30 mm Brenn­wei­te 1/60 Sek. bei Blen­de 4.0 und ISO 320.

Tagsüber im Museum


Noch ein Foto aus dem dies­jäh­ri­gen Urlaub, auf­ge­nom­men im Hei­mat­mu­se­um Bor­kum. Nach der lan­gen Hit­ze bekommt man lang­sam wie­der Lust Bil­der zu bear­bei­ten. Mein Bedarf an Som­mer ist jetzt sowie­so gedeckt. Die Bear­bei­tung beschränk­te sich bei die­sem Motiv ledig­lich auf den Zuschnitt. Sony und Sig­ma sei Dank. Die Spie­ge­lun­gen lie­ßen sich nicht ver­hin­dern. Viel­leicht lege ich mir doch noch­mal einen Pol­fil­ter zu.

Warten auf Abkühlung


Ein Foto von vie­len aus dem dies­jäh­ri­gen Som­mer­ur­laub auf Bor­kum. Und wie­der ist eine Son­nen­bril­le im Spiel, die offen­bar jemand ver­lo­ren hat. Bril­le geht irgend­wie immer. Jetzt sit­ze ich in der tem­pe­ra­tur­be­dingt abge­dun­kel­ten Woh­nung, sich­te und sor­tie­re alle Bil­der und hof­fe auf Abküh­lung, denn so rich­tig Spaß macht mir die­ser Som­mer nicht mehr. Auch der klei­ne spon­ta­ne Fotow­alk ges­tern durch Wies­ba­den war kein Ver­gnü­gen, wes­halb er auch recht schnell in einem Stra­ßen­ca­fé ende­te. Ich darf gar nicht an nächs­te Woche den­ken, wenn die Arbeit wie­der beginnt.