FeiyuTech a1000 auf den zweiten Blick


Nach ein paar Ver­su­chen mit mei­nem neu­en Gim­bal ist es Zeit für eine ers­te Ein­schät­zung. Zunächst bleibt fest­zu­hal­ten, dass ich den Kauf im Gro­ßen und Gan­zen nicht bereut habe, obwohl mir zwei Din­ge nicht so recht gefal­len. Posi­tiv ist auf jeden Fall zu bewer­ten, dass der Zwei­hand­griff im Lie­fer­um­fang bereits ent­hal­ten war. Das Fil­men mit dem Ein­hand­griff ist deut­lich anstren­gen­der, wenn man das gesam­te Set­up mit einer Hand hal­ten muss.

Ent­ge­gen der Beschrei­bung, wonach mit dem FeyiuTech a1000 kei­ne Spie­gel­re­flex­ka­me­ras ver­wen­det wer­den kön­nen, passt mei­ne Nikon D7100 (mit 30mm Fest­brenn­wei­te) von den Abmes­sun­gen und vom Gewicht her gese­hen sogar recht gut. Bei grö­ße­ren Kame­ras wird es jedoch mit Sicher­heit schwie­ri­ger.

Mein Smart­pho­ne scheint die mini­ma­le Gewichts­gren­ze zu unter­schrei­ten. Der Motor vibriert, was er eigent­lich nicht dürf­te. Viel­leicht fin­de ich irgend­wo eine Hal­te­rung mit Anschluss­mög­lich­keit und genü­gend Eigen­ge­wicht, um dies aus­zu­glei­chen.

Zu den bei­den nega­ti­ven Eigen­schaf­ten: Das Gim­bal macht was es soll. Schwenks sind sanft und die Sta­bi­li­sie­rung funk­tio­niert ein­wand­frei. Neigt man das Gim­bal aller­dings in einem gewis­sen Win­kel recht stark und ver­dreht den Hand­griff gleich­zei­tig in eine bestimm­te Rich­tung, wird offen­bar eine „Fle­xi­bi­li­täts­gren­ze“ (ein ande­res Wort fällt mir dazu nicht ein) über­schrit­ten. Die sonst flüs­si­ge Bewe­gung wird kurz ruck­ar­tig. Unschön, wenn einem so etwas bei Auf­nah­men pas­siert, die man nicht wie­der­ho­len kann. Aller­dings kann man mit die­ser Eigen­art leben und die­se bei künf­ti­gen Drehs ein­kal­ku­lie­ren.

Der zwei­te Punkt ist die Aus­lö­sung mit­tels Knopf am Gim­bal. Hier wird die Kame­ra nur dann aus­ge­löst, wenn man ein Foto machen möch­te. Im Film­mo­dus funk­tio­niert es nicht, was eigent­lich am Bedarf kom­plett vor­bei geht. Ent­we­der mache ich etwas falsch, oder es geht bau­art­be­dingt nicht anders. Zumin­dest habe ich in all den Erklär­vi­de­os nichts davon gese­hen. Ich wer­de mich noch­mal schlau machen. Geht es letzt­lich wirk­lich nicht, ist das schon ärger­lich, aller­dings auch kein ech­ter Bein­bruch. Irgend­was ist ja immer.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.