Sonntagnachmittag


Weih­nach­ten steht zwar noch nicht unmit­tel­bar vor der Tür, die Deko­ra­ti­on dazu ist aber hier und da schon in der Woh­nung zu fin­den. War­um also nicht gleich ein paar Bil­der auf dem Küchen­tisch machen? Pas­sen­de Unter­la­ge und Rück­wand, klei­ne Beleuch­tung auf­ge­stellt und fer­tig. Genau das Rich­ti­ge für einen trü­ben Sonntagnachmittag.

Unschärfe


Man­che Fotos haben gera­de durch eine gewis­se Unschär­fe ihren ganz spe­zi­el­len Charme. Beim vor­lie­gen­den Bild war dies jedoch kei­nes­falls beab­sich­tigt son­dern ergab sich durch die wirk­lich hef­ti­gen Sturm­bö­en, die einen fes­ten Stand nahe­zu unmög­lich mach­ten. Auf der ande­ren Sei­te war da noch der auf­ge­wir­bel­te Sand, der wie ein Schlei­er wirk­te und die Auf­nah­me eher nach Schnee­sturm aus­se­hen lässt. Mit ein Grund, war­um ich das Foto ohne Far­be aus­ge­ge­ben habe. So konn­te ich den Effekt noch etwas verstärken.

In der Kälte


So sehr ich die kom­pak­ten Maße mei­ner Sony auch mag: Bei Außen­auf­nah­men im Win­ter grei­fe ich doch immer wie­der ger­ne auf ein grö­ße­res Modell zurück. Alle wich­ti­gen Bedien­tei­le sind mit Hand­schu­hen bes­ser erreich­bar und die Kame­ra liegt ein­fach siche­rer in der Hand. Beim dies­jäh­ri­gen Kurz­trip über Fasching, mit hef­ti­gen Sturm­bö­en sowie Regen von vorn, wäre viel­leicht sogar noch eine Schutz­hül­le für die Spie­gel­re­flex sinn­voll gewe­sen. Der auf­ge­wir­bel­te Sand auf Bor­kum wirk­te zumin­dest im Gesicht wie Schmir­gel­pa­pier. Kei­ne Ahnung, was das im schlimms­ten Fall mit der Kame­ra anstel­len kann, auch wenn der Her­stel­ler sei­ne Pro­duk­te mit einem gewis­sen Staub- und Näs­se­schutz­ver­spre­chen verkauft.