Die Qual der Wahl

Immer mehr komme ich zu der Erkenntnis, dass eine Spiegelreflexkamera für meine Bedürfnisse eher nicht mehr das geeignete Werkzeug ist. Seit nun fast zwei Jahren habe ich eigentlich immer nur meine Olympus E-PL7 dabei, wenn es aus dem Haus geht. Eine DSLR als immer-dabei-Kamera ist dafür einfach zu unhandlich.

Die Olympus spielt nach wie vor prima mit. Bildqualität, Abmessungen, Handlichkeit – alles in Ordnung. Dennoch fehlen mir ein paar Kleinigkeiten, wie beispielsweise ein echter Sucher. Die Probleme mit Displays bei hellem Tageslicht müssen an dieser Stelle sicher nicht näher erläutert werden. Auch die Videoqualität finde ich nicht unbedingt berauschend, selbst wenn in der höchstmöglichen Auflösung gefilmt wird. Hier übrigens ein kurzer Clip, den ich auf youtube gestellt habe. Achtung! Beim Abspielen auf HD einstellen, sonst ist die Bildqualität wirklich miserabel.

Bleibt die Frage, welche Kamera es letztlich wird. Einerseits müssen die gewünschten Features enthalten sein, andererseits soll natürlich auch der Preis stimmen. Ich konnte die Suche nun auf zwei Kandidaten eingrenzen:


Links die Panasonic Lumix DMC-GX8M, rechts die Sony Alpha 6300. Bei der Panasonic gefallen mir insbesondere der klappbare Sucher, das Magnesiumgehäuse und das in fast alle Richtungen schwenkbare Display. Die Sony punktet mit einer etwas höheren Auflösung und dem – nach eigenen Angaben – weltweit schnellsten Autofokus. Das Display lässt sich leider nur nach oben und unten klappen, der Sucher überhaupt nicht. Die Kamera überzeugt aber durch eine etwas bessere Videoqualität, soweit ich das anhand der zur Verfügung stehenden Beispielvideos überhaupt korrekt bewerten kann.

Natürlich gibt es noch eine Menge mehr an technischen Daten, die man aufzählen könnte. Dafür bin ich allerdings zu wenig Technikfreak, um jede einzelne Werksangabe gegenüberzustellen und akribisch abzuwägen. Letzlich muss ich beide Kandidaten auch mal in der Hand gehabt haben, um eine abschließende Entscheidung zu treffen. Erfahrungsberichte von Nutzern beider Kameras werden natürlich gerne entgegengenommen. (Bildquelle: saturn.de)

RAW-Dateien konvertieren

Die Vorteile des RAW-Formats für die Bildbearbeitung sind nicht von der Hand zu weisen und schon seit einiger Zeit möchte ich beim Fotografieren diese Vorteile ebenfalls nutzen. Hilfreich dabei ist natürlich auch, dass moderne Kameras zwei Bildformate gleichzeitig speichern können. Und selbst große Speicherkarten werden immer preiswerter. Platz ist also genügend vorhanden. Einzig die fehlende RAW-Unterstützung meines Lightroom® 4.4. hat mich bisher von einem Umstieg abgehalten. Im Bundle mit Photoshop® ist Lightroom® im Abo zwar recht günstig, aber wer will nicht gerne ein paar Euro sparen. Fairerweise muss man zugestehen, dass die aktuelle Ausgabe ein paar interessante Features zur Bildentwicklung mehr hat. Zur Zeit genügen mir aber (noch) die gebotenen Möglichkeiten meiner Anwendung. Das kann morgen aber schon wieder ganz anders aussehen.

Dass es auch ohne aktuelle Version geht, habe ich erst kürzlich herausgefunden. Etwas versteckt Ziemlich versteckt bietet Adobe® auf seiner Seite seinen DNG-Converter zum Download an. Unterstützt werden selbst viele ältere Kameramodelle und machen somit einen Umstieg nicht zwingend erforderlich.

AirSelfie

Ein Spielzeug ganz nach meinem Geschmack. Selfies mache ich in der Regel zwar keine, aber alleine die Umsetzung dieser Idee gefällt mir. Und sicher fallen einem mit dieser Minidrohne noch mehr spaßige Sachen als nur Selbstportraits ein. Die Auflösung der eingebauten Foto- und Videokamera ist mit 5 Megapixeln angegeben. Sie soll nach Aussage des Herstellers „gestochen scharfe und Social-Media-optimierte Aufnahmen“ liefern. Gesteuert wird per App, welche für die beiden bekannten Betriebssysteme angeboten wird. Laut Pressetext wird AirSelfie in diesem Jahr für rund 300 Dollar in verschiedenen Farben auf den Markt kommen.

Nachtrag 16.02.2017: Offenbar bewegt sich beim Hersteller nicht allzu viel. Es besteht weiterhin lediglich die Möglichkeit für ein pre-order. Fast drängt sich der Verdacht auf, es handelt sich hierbei um ein ähnliches Projekt wie bei der Drohne von Lily Robotics. Man sollte mit seiner Vorbestellung offenbar vorsichtig sein.

Bildbearbeitung in Lightroom

loupedeck

Eine wirklich praktische Idee für die Bildbearbeitung in Lightroom. Wem die Möglichkeiten zur Einstellung der verschiedenen Parameter dort zu fummelig sind, soll mit der per Crowdfunding finanzierten Konsole von Loupendeck ™ einfacher und intuitiver zum gewünschten Ergebnis kommen. Der reguläre Preis wird nach der weltweiten Markteinführung im Einzelhandel 370 Euro betragen. Mehr Infos unter: www.loupedeck.com

Blincam

blincam

So etwas habe ich mir eigentlich schon immer gewünscht: Eine Fotokamera, die an der Brille befestigt wird und per Zwinkern auslöst. Wenn die Aufnahmequalität stimmt, wäre die Blincam gerade bei der Streetfotografie eine sinnvolle Alternative zur herkömmlichen Kamera. Finanziert wird die ganze Sache per Crowdfunding. Allerdings sind die technischen Daten auf der Webseite derzeit noch recht dürftig. Zwar wird von einem HD CMOS-Prozessor gesprochen, das will aber erst mal nichts heißen. Man wird also abwarten müssen bis es konkret wird.

Strapsbyelroobs

Strapsbyelroobs

Eine schöne und preiswerte Idee von Strapsbyelroobs aus Los Angeles und genau das, was ich schon seit einiger Zeit suche. Die herkömmlichen Handschlaufen für Kameras sehen mir einfach zu sehr nach orthopädischen Hilfsmitteln aus. Laut Auskunft ist ein Versand nach Übersee in 7-28 Tagen möglich. Die Kosten hierfür betragen lediglich 6 US-Dollar. Für den Preis kann man doch eigentlich gleich ein paar mehr nehmen…